Die meisten selbständigen Karrieren scheitern daran, dass der Schritt in diese Richtung nicht gewagt wurde.

Warum lassen wir uns immer wieder davon abbringen? Abbringen durch zu viele negative Gedanken, Äußerungen aus dem Umfeld, Unwissenheit und unseren erlernten Negativgedanken zu Behörden und Ämtern.

Du bist auf dieser Seite gelandet, weil Du dir noch nicht sicher bist, ob du den Schritt mit unserem Team gehen möchtest. Weil Du für deine Entscheidungsfindung noch irgendeinen “Aha-Effekt” benötigst. Oder auch einfach, weil Dir wie so vielen der Mut fehlt. Das einem der Mut fehlt, heißt nicht dass man feige ist. Man betritt Neuland oder ist aber bereits ein “gebranntes Kind” – so wie ich auch.

Der Schritt in die Selbstständigkeit muss natürlich überlegt sein und geplant, gerade dann, wenn man Familie hat. Ich habe meine erste Selbstständigkeit 2007 begonnen und sie dann 2014 wieder eingestellt. Ich will nicht sagen, dass sie schlecht lief. Ich hatte mir ein Business ausgesucht, wo ich aus meinen damals 15 Jahren Berufserfahrung schöpfen konnte. Nicht bedacht hatte ich, dass ich als Einzelperson auch nur einen 24 Stunden Tag habe und nur eine begrenzte Anzahl Aufträge mit Terminvorgaben entgegen nehmen konnte und absolut nicht die Absicht hatte Arbeitgeber zu werden oder aber weitere Dienstleister in Anspruch zu nehmen, deren Arbeit ich dann ja hätte auch prüfen müssen, bevor Sie an meine Kunden gehen konnte. Und das zweite, dass ich damals nicht ahnen konnte war, dass die wirtschaftliche Lage von diversen auftragsabhängigen Selbstständigen sich so massiv verändern würde, dass sie dann doch lieber wieder die Arbeit selber erledigen, da die Auftragslage bei Ihnen immer prekärer wurde.

Das Ende vom Lied, ich sprang wieder ins Angestelltenverhältnis. In dieser Anstellung bin ich auch noch heute. Dennoch verfolgte mich der Gedanke von der Selbstständigkeit weiterhin. Es muß einfach einen Weg geben, wie ich mein Leben selber in die Hand nehmen kann. Einen Weg so weit wie nur irgendmöglich selbstbestimmt zu leben, zu agieren – Ort- und Zeitunabhängig mein Einkommen zu sichern.